Forschungswerkstatt Schulgeschichte
Die Forschungswerkstatt Schulgeschichte ist ein Ort der Arbeit mit schulhistorischen Quellen, Materialien und Artefakten. Sie erlaubt Recherchen zur Kultur des Lehrens und Lernens in der Institution Schule und zur schulischen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen der vergangenen Jahrhunderte.
Forschungswerkstatt Schulgeschichte
Laufende Projekte
Die Forschungswerkstatt Schulgeschichte
Tausende von Objekten im SchulSchaulager des Schulmuseum Bern ermöglichen es, bildungswissenschaftliche, schulpädagogische, allgemeindidaktische und fachdidaktische, bildungspolitische und schulsoziologische sowie unterrichtsmethodische Fragestellungen zu erforschen. Damit offeriert die Forschungswerkstatt Schulgeschichte, zugleich Rechercheraum und Dokumentationsplattform, einen geeigneten Forschungsort für persönliche Recherchen, Studien- und Qualifikationsarbeiten zu historischen Fragen und Themen der Unterrichtsmethodik, der Fachdidaktiken, der Allgemeinen Didaktik, der Schulpädagogik und den Bildungswissenschaften.
Die Forschungswerkstatt Schulgeschichte zeigt, dass schulgeschichtliche Studien für die Schule des 21. Jahrhunderts wichtig sind. Produkte aus Studien in der Forschungswerkstatt Schulgeschichte sind:
- Seminar-, Semester- und Studienarbeiten, Matura-, Bachelor- und Masterarbeiten
- Beiträge von Dozierenden in Fachzeitschriften
- Beiträge in der Berufspresse von Lehrkräften und in der Tagespresse – auch aus der Feder von Mitarbeitenden am Schulmuseum Bern
Weitere Auskunft erteilen: Prof. em. Dr. Hans-Ulrich Grunder und Prof. em. Dr. Lucien Criblez
Kooperationen
- Freie Universität Bozen (Italien), Fakultät für Bildungswissenschaften (FDZ), Annemarie Augschöll Blasbichler (Professorin für die Geschichte der Pädagogik Wissenschaftliche, Direktorin von EduSpaces – Forschungs- und Dokumentationszentrum zur Südtiroler Bildungsgeschichte)
Tintenfass-preis
Ausschreibung: Schweizerischer Preis für Bildungsgeschichte 2026
Ausschreibung
Das Schulmuseum Bern verleiht jährlich einen Preis für einen gut lesbaren, originellen und kritischen Beitrag mit schul-, bildungs- und/oder erziehungsgeschichtlichem Hintergrund. Tintenfass wird im smb an einem öffentlichen Anlass verliehen. Der preisgekrönte Text wird auf der Website und im Newsletter des smb publiziert.
Es können ausschliesslich Texte, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, eingereicht werden, wie in sich abgeschlossene Kapitel aus Seminar-, Bachelor-, Masterarbeiten oder Dissertationen, ebenso publizierte Texte wie Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften oder Essays.
Die Jury bearbeitet die Einsendungen in einem anonymisierten Verfahren. Sie trifft ihren Entscheid in nicht-öffentlichen Sitzungen und führt keine Korrespondenz darüber.
- Der Umfang des Beitrags sollte maximal 45'000 Zeichen inkl. Leerschläge betragen.
- Die Preissumme beträgt CHF 500.-
- Der Einsendeschluss für Tintenfass 2026 ist der 31.8.2026.
- Senden Sie Ihren Text als pdf-Dokument (per mail)
Die Jury besteht aus:
- Prof. em. Dr. phil. I Hans-Ulrich Grunder, Stiftungsrat Schulmuseum Bern
- Angelo Romano, Geschäftsführer Schulmuseum Bern
- Prof. Dr. Caroline Bühler, Bereichsleiterin Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Institut Primarstufe, Pädagogische Hochschule Bern
- Dr. phil. Daniel Deplazes, Leiter Fachbereich Bildung, Schule und Gesellschaft, Pädagogische Hochschule Thurgau
- Prof. em. Dr. Lucien Criblez, vormals Universität Zürich
Träger des Tintenfass-Preises 2025: Michael Egger
Michael Egger (1988 in Bern) hat Geschichte und Germanistik in Bern, Zürich und Paris (Sorbonne) studiert und anschliessend die Ausbildung zur Lehrperson für Maturitätsschulen an der PH Bern absolviert. Nach wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen am historischen und germanistischen Institut bei Prof. em. Dr. Heinrich R. Schmidt und Prof. em. Barbara Mahlmann-Bauer hat er mithilfe eines Doc.CH-Stipendiums des SNF in Bern, Siegen und Warwick promoviert: Seine Dissertation zur Alphabetisierung Europas am Fallbeispiel Zürich wurde 2023 angenommen. Nach dreijähriger Lehrtätigkeit als Gymnasiallehrer hat er 2025 die Stelle als Co-Geschäftsleiter vom Bildungsverlag Westermann Schweiz angetreten. Egger wohnt seit rund 10 Jahren in Zürich und ist privat begeisterter Musiker.



