Forschungswerkstatt Schulgeschichte

Die Forschungswerkstatt Schulgeschichte ist ein Ort der Arbeit mit schulhistorischen Quellen, Materialien und Artefakten. Sie erlaubt Recherchen zur Kultur des Lehrens und Lernens in der Institution Schule und zur schulischen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen der vergangenen Jahrhunderte.

Forschungswerkstatt Schulgeschichte

Die Forschungswerkstatt Schulgeschichte

Tausende von Objekten im SchulSchaulager des Schulmuseum Bern ermöglichen es, bildungswissenschaftliche, schulpädagogische, allgemeindidaktische und fachdidaktische, bildungspolitische und schulsoziologische sowie unterrichtsmethodische Fragestellungen zu erforschen. Damit offeriert die Forschungswerkstatt Schulgeschichte, zugleich Rechercheraum und Dokumentationsplattform, einen geeigneten Forschungsort für persönliche Recherchen, Studien- und Qualifikationsarbeiten zu historischen Fragen und Themen der Unterrichtsmethodik, der Fachdidaktiken, der Allgemeinen Didaktik, der Schulpädagogik und den Bildungswissenschaften.

Die Forschungswerkstatt Schulgeschichte zeigt, dass schulgeschichtliche Studien für die Schule des 21. Jahrhunderts wichtig sind. Produkte aus Studien in der Forschungswerkstatt Schulgeschichte sind:

Weitere Auskunft erteilen: Prof. em. Dr. Hans-Ulrich Grunder und Prof. em. Dr. Lucien Criblez

Tintenfass-preis

Ausschreibung

Das Schulmuseum Bern verleiht jährlich einen Preis für einen gut lesbaren, originellen und kritischen Beitrag mit schul-, bildungs- und/oder erziehungsgeschichtlichem Hintergrund. Tintenfass wird im smb an einem öffentlichen Anlass verliehen. Der preisgekrönte Text wird auf der Website und im Newsletter des smb publiziert.

Es können ausschliesslich Texte, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, eingereicht werden, wie in sich abgeschlossene Kapitel aus Seminar-, Bachelor-, Masterarbeiten oder Dissertationen, ebenso publizierte Texte wie Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften oder Essays.

Die Jury bearbeitet die Einsendungen in einem anonymisierten Verfahren. Sie trifft ihren Entscheid in nicht-öffentlichen Sitzungen und führt keine Korrespondenz darüber.

Die Jury besteht aus:

Michael Egger (1988 in Bern) hat Geschichte und Germanistik in Bern, Zürich und Paris (Sorbonne) studiert und anschliessend die Ausbildung zur Lehrperson für Maturitätsschulen an der PH Bern absolviert. Nach wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen am historischen und germanistischen Institut bei Prof. em. Dr. Heinrich R. Schmidt und Prof. em. Barbara Mahlmann-Bauer hat er mithilfe eines Doc.CH-Stipendiums des SNF in Bern, Siegen und Warwick promoviert: Seine Dissertation zur Alphabetisierung Europas am Fallbeispiel Zürich wurde 2023 angenommen. Nach dreijähriger Lehrtätigkeit als Gymnasiallehrer hat er 2025 die Stelle als Co-Geschäftsleiter vom Bildungsverlag Westermann Schweiz angetreten. Egger wohnt seit rund 10 Jahren in Zürich und ist privat begeisterter Musiker.

Archiv Preisträgerinnen und Preisträger

2024: Nives Haymoz für “Vom Gericht ins Heim”

2022: Antonietta Cammareri für «Mikrogeschichten der Outdoor-Pädagogik im Kindergarten»

2021: Daniel Deplazes für «Die Lernmaschinen waren (…) ein Zückerchen»

2020: Peter Metz für: «Emsiges Ringen führt zum Gelingen!»

Kontakt

Öffnungszeiten: MO 10-12 / 14-16, MI / SA 14-17 Uhr

Sägestrasse 65, 3098 Köniz

+41 31 971 04 07

Eintritt

Besuche nach Vereinbarung. Weiter Auskunft erteilt: Prof. em. Dr. Hans-Ulrich Grunder und Prof. em. Dr. Lucien Criblez

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